– der leise Weg zu einem neuen Normal
Auch wenn wir es in den Medien anders gezeigt bekommen: Die wenigsten Veränderungen sind abrupt und kommen mit einem großen Knall, sondern sie entwickeln sich. Vor allem nachhaltige Veränderung ist ein Prozess, in dem das Neue langsam entstehen und wachsen darf. Das zu verstehen, macht es viel leichter, sich mit der Frage zu befassen, wie sich ein neues Normal in der Pferdewelt umsetzen lässt. Nämlich nicht von heute auf morgen, sondern als Weg. Lies weiter und Du erfährst, was ich damit meine.
Wie wir Veränderung oft erleben
Grundsätzlich gibt es auf Veränderungen zwei Reaktionen:
- Wir können sie begrüßen und gespannt auf sie sein oder
- wir fürchten sie und reagieren mit Abwehr.
Überleg doch einmal kurz, wo Du Dich da eher einordnen würdest.
Gerade in einer so unsicheren Zeit wie der, in der wir leben, wird diese Polarisierung noch verstärkt: Veränderungen wecken entweder große Hoffnungen oder lösen lähmende Ängste aus. Und beides wird sehr gezielt genutzt, um unsere Aufmerksamkeit zu erregen. Hoffnung und Angst sind ausgesprochen verkaufsfördernd und so werden diese Knöpfe durch immer stärkere Reize gekonnt gedrückt. Alles wird zugespitzt, alles wird dramatisiert.
Wenn ich von einem neuen Normal in der Pferdewelt spreche, kann ich nicht mit einem großen Ereignis werben, nicht mal mit einem funkelnden Ziel. Ich spreche nicht von etwas Spektakulärem und Gewaltigem. Es wird nicht DEN Moment geben, an dem sich mit einem Feuerwerk alles zum Guten ändert und den wir dann lauthals feiern können.
Es geht genau nicht um radikale Umbrüche
Ich habe lange gebraucht, um Worte für das zu finden, wofür ich einstehe. Visionen klingen oft fantastisch und schillern in allen Farben. Oder sie geben sich kämpferisch als Rebellion.
Mir geht es weder um Utopien noch um eine Revolution. Nicht um gewaltige Umbrüche oder ein Erdbeben. Mir geht es um etwas, vor dem niemand Angst haben muss, im Gegenteil. Ich spreche von etwas Wunderschönem, das für jeden von uns machbar ist. Ganz praktisch. Ohne kämpfen zu müssen und ohne, dass wir dafür zu einer anderen Person werden müssen.
So wird Veränderung machbar
Schauen wir kurz auf die wesentlichen Hemmschwellen, wenn es um (große) Veränderungen geht:
- Wir fürchten den Aufwand und dass wir ihn nicht bewältigen können.
- Wir haben Angst vor dem ungewissen Ergebnis.
In der Folge können wir uns nicht vorstellen, wie solch eine Veränderung überhaupt gehen soll und ob dadurch nicht vielleicht eh alles nur schlechter wird. Und so gehen wir die Sache lieber erst gar nicht an. Deshalb ist es wichtig, die Vorstellung loszulassen, dass ein neues Normal so etwas wie ein Ziel ist, das zu erreichen gilt. Ziele können motivieren, wenn sie klar und erreichbar sind. „Ein neues Normal“ ist dafür aber zu vielseitig, zu individuell und zu wenig fassbar.
Für ein neues Normal kann es auch keine Anleitung geben, die uns sagt, was wir tun müssen. Das verunsichert viele zunächst, denn gerade in Bezug auf unsere Pferde sind wir es gewohnt, uns sagen zu lassen, was wir tun sollen. Die Antwort darauf ist, wieder mehr Vertrauen in sich selbst zu entwickeln.
Ein neues Normal ist ein Weg
Ein neues Normal ist nichts Weltbewegendes im offensichtlichen Sinn. Es ist kein Ereignis, sondern es ist ein Weg, der entsteht, indem man ihn geht, und der sich stetig weiterentwickelt.
Mein eigenes neues Normal mit meinem Pferd Anthony begann in kleinen Schritten. Zu Beginn waren es kleine andere Gedanken und Entscheidungen – erst wenige, dann immer mehr. Darauf folgten kleine andere Gesten und kleine Dinge, die ich anders tat. Es gab keinen Punkt, an dem plötzlich alles gut zwischen mir und meinem Pferd war. Vielmehr waren es immer mehr kleine Momente, die gut waren, sodass es nach und nach immer besser wurde. Und irgendwann stellte ich fest: „Hey, mein Pferd mag mich. Er ist zufrieden und er fühlt sich wohl bei mir.“
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Ein leiser und kraftvoller Weg, den wir nicht allein gehen müssen
Ich zeige einen leisen Weg, auf dem wir alle kraftvoll Wandel für die Pferde bewirken können, statt Grabenkämpfe zu führen und andere zu kritisieren. DAS ist ein entscheidender Unterschied. Ich benenne und erkläre Zusammenhänge und Wirkungen, weil wir erst verstehen müssen, bevor wir Umgang und Training angemessen gestalten können. Ich setze Fragezeichen und stelle durch neues Wissen vieles richtig, wodurch eine bessere Grundlage für Entscheidungen entsteht. Und ich zeige Optionen, mit denen es viel schöner wird – für die Pferde, aber auch für uns.
Für diese Art Veränderung brauchen wir nicht noch mehr Methoden und vor allem keine Gurus. Wir brauchen uns einfach nur denen zuwenden, die schon darauf warten, es mit uns zu gestalten:
Und das sind die Pferde.
Und weißt Du was? Es sind schon viele auf diesem Weg unterwegs. Wenn Du diesen Weg nicht allein gehen möchtest, komm zu Tanias Weggefährten, dort findest Du sie. 🧡









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