– So gestalten wir die Pferdewelt um!
Was ist für Dich „normal“ im Miteinander mit Pferden? Und welche Bilder für ein neues Normal hast Du vielleicht im Kopf? Was würdest Du Dir für Mensch und Pferd wünschen? Was sind Ideale mit Pferden, die in Dir Freude und Motivation auslösen? Sich wirklich mal zu fragen, WIE eine andere, bessere Pferdewelt aussehen könnte, ist eine Quelle von Motivation und macht Mut, die Sache auch praktisch anzugehen.
Nimm Dir mal einen Moment Zeit, darüber nachzudenken, nicht nur oberflächlich, sondern gehe ein bisschen tiefer. Und frage Dich dann, was Du Dir alles anders wünschen würdest.
Sehr oft klafft zwischen dem, was „ganz normal“ ist, und dem, was wir uns für unsere Pferde wünschen, geradezu eine Kluft. Doch es geht auch anders!
Bilder vom „anders“
Veränderung beginnt im Kopf. Erst einmal müssen wir es überhaupt für möglich halten, dass es anders geht. Das Herkömmliche prägt stark unsere Vorstellung und setzt Grenzen. Dann beklagen wir, dass „alles so schlimm“ ist und regen uns bei Skandalen furchtbar auf. Und danach nehmen wir weiter bei denen Unterricht, die uns anleiten, uns mehr durchzusetzen (ist ja kein anderer da) und reden uns ein, dass es wohl sein muss.
Solange wir keine Bilder finden, wie es denn viel schöner und besser wäre, fällt es uns sehr schwer, etwas zu verändern. Das ist so, als wollten wir ganz ohne jede Landkarte loslaufen. Wer weiß schon, wo man da ankommt?
So kann die Pferdewelt werden
In einem neuen Normal …
- Werden die kritisiert, die Pferde schlecht behandeln, und nicht die, die pferdefreundlich handeln.
- Haben Druck und Gewalt keinen Platz.
- Gewinnen wir Pferde für das, was wir möchten, statt sie dazu zu zwingen.
- Zwingen wir Pferde nicht mehr in eine bestimmte Körperhaltung, sondern erarbeiten gesunde Bewegungen freiwillig.
Eine andere Art zu lernen
In einem neuen Normal …
- Lernen wir viel mehr von Pferden als von Menschen.
- Fragen wir nach, wenn wir etwas nicht verstehen und stellen in Frage, was uns falsch erscheint.
- Lassen wir uns nicht vorschnell von Menschen beeindrucken, sondern immer mehr von Pferden berühren.
- Müssen Lehrende vieles verändern, weil wir Unterricht pro Pferd fordern.
Bessere Entscheidungen
In einem neuen Normal …
- Können wir klar nein sagen, wenn wir etwas tun sollen, was nicht zu uns passt.
- Übernehmen wir nicht das, was schon immer so gemacht wurde, sondern fragen uns immer wieder, was gut und sinnvoll für unser Pferd ist.
- Prüfen wir Aussagen über Pferde darauf, ob sie wirklich richtig sind (oder nur das wiedergeben, was immer schon gesagt wurde).
- Wissen wir, wann sich unser Pferd wohlfühlt und wann nicht.
Bilder vom Ergebnis…
In einem neuen Normal …
- Ist die Beziehung wichtiger als Ziele.
- Steht Verstehen vor Gestalten.
- Erleben wir, wie unser Pferd wächst und strahlt.
- Glauben wir unserem Pferd mehr als Menschen.
- Ist nicht alles perfekt, aber viel mehr wird gut sein – und wir arbeiten alle daran, dass es immer besser wird.
Ein neues Normal ist ein Weg
So ein neues Normal ist kein Paukenschlag und findet nicht mit einem Knall statt. Ein neues Normal entsteht langsam und leise:
- durch eine Bereitschaft, bisheriges Tun und Wissen zu hinterfragen, immer wieder bereit für neue Erkenntnisse zu sein und diese einfließen zu lassen in die eigenen Entscheidungen.
- durch Selbstreflexion – also zu erkennen, was man tut, sich zu fragen, ob es so gut ist, und wenn nicht, das Tun zu verändern.
- durch die Hinwendung zu den Wesen, mit denen wir es zu tun haben: zu den Pferden.
Das ist schon auf vielen Ebenen der Fall! Und das muss sichtbarer und somit „normaler“ werden.
Gemeinsam für ein neues Normal: 👉 Tanias Weggefährten – meine Community.








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